Diese Gattung umfaßt nur wenige Arten, welche von Sibirien - über Mongolei und Mandschurei - bis nach Japan vorkommen. In ME ist Orostachys spinosa mit ihrer Normalform die bekannteste und am weitesten verbreite Art. Sie ist gleichzeitig auch die härteste aller Sternwurz-Arten.
In Regionen mit hohen Niederschlägen, ist ein winterlicher Regenschutz besonders für O.fimbricata und O.japonica sehr empfehlenswert. Sie können daher als attraktive Begleitpflanzen, zusammen mit Freilandkakteen kultiviert werden.

Orostachys / Sternwurz

Orostachys boehmeri 'Keiko'   Blüte: Sept - Nov
Wuchs: bis 10 cm
Hübsche Form welche früher zu Sedum gestellt wurde.
Kleine Überwinterungsknospen fallen im Spätherbst zu Boden und treiben im Frühling neu aus.

   
Orostachys japonica   Ebenfalls eine über Erwin Geiger erhaltene Sternwurz-Art. Da sie ihre Blüten erst ab Oktober öffnet - das Substrat zum Winteranfang aber möglichst trocken sein muß, um eine ausreichende Frosthärte zu erreichen - empfiehlt sich eine Topfkultur. Diese können von Frühjahr bis Herbst im Freibeet abgesenkt und den Winter über ins Kalthaus bzw. das ungeheizte Gewächshaus gestellt werden.
Wuchs: kompakt ; Durchmesser der Rosette bis max.10cm, Blütenstand 15cm
Heimat: Japan
   
Orostachys malacophylla var. aggregata  
Blüte: Okt - Nov
Wuchs: hellgrüne Rosetten ; bis 15 cm hohe Blütenkerzen mit cremegelbem Bl.
Heimat: schnellwüchsige Art aus Japan (Hokkaido und nördl. Honshu)
   
Orostachys malacophylla / Klon 1  
Erhalten als Orostachys erubescens, ist es vermutlich nur ein anderer Klon von Orostachys malacophylla var. aggregata.
Wuchs: hellgrüne Rosetten ; bis 15 cm hohe Blütenkerzen mit cremegelbem Bl.
Heimat: N-Chi/Kor/Jap
   
Orostachys spinosa  
Blüte: Juli - Aug
Blütenstand: bis 30 cm
Wuchs: Große, bläulichgrüne Rosetten mit einem Durchmesser von bis zu 10cm, welche ihr Erscheinungsbild im Jahresverlauf verändern.
Heimat: von Ostsibirien, Mongolei bis Nord-China und Nord-Korea
   
Orostachys spinosa ex Altai   Eine im Altaigebirge gesammelte Form. Die Rosetten sind nicht ganz so symmetrisch wie bei der im Handel verbreiteten Normalform.    
Orostachys spinosa ex Bongelia   Die farbenprächtigste der O.spinosa-Formen, welche bei mir noch in Vermehrung ist und wohl erst ab 2011 angeboten werden kann.
Bisher sind die Rosetten zwar größer als bei den Minuta-Formen, aber noch deutlich kleiner als die der Normalform.
   
Orostachys spinosa f cristata / var. cristatum   Diese Form erhielt ich von RICHTER.
Die Rosetten werden ebenfalls recht groß und bilden einen cristaten Blütenstand aus. Bis zur Blüte haben die Rosetten die Erscheinungsform der Normalform.
     
           
Orostachys spinosa var. minimus (cv. Minuta) / grauer Typ   Kleine Form der Art mit olivgrünen bis grauen Rosetten. Tochterrosetten werden sehr reichlich gebildet, so das sich größere Kluster bilden können. So kann es vorkommen, das in manchen Jahren mehrere Blütenstände (bis 10cm) ausgebildet werden. Bei den normalgroßen Formen kommt es i.d.R. nur zur Ausbildung eines Blütenstandes.    
Orostachys spinosa var. minimus (cv. Minuta) /grüner Typ   ähnlich der oben genannten Sorte, Rosetten allerdings grüner    
Orostachys spinosa var. minimus (cv. Minuta) / Typ Greifswald   Diese Form wurde 2006 in einem Botanischen Garten aufgefunden. Bild 1 zeigt diese Pflanze. In Kultur (höheres Angebot an Wasser und Nährstoffen) werden dann solche Kluster, wie auf dem Photo 2 zu sehen, ausgebildet.
Diese Form zeigt also deutlich grünere Rosetten als der oben genannte grüne Typ.
   
Orostachys thyrsiflora  
Im Herbst 2009 neu dazu gekommen, geht diese Sternwurz ab kommenden Jahr (2010) in die Vermehrung.
   
Orostachys fimbricata  
Leider hatte ich bisher noch kein Glück bei der Kultivierung dieser Art. Zur Zeit exestiert nur eine Rosette, welche im Topf und im Kalthaus steht.